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Schlagzeilen


Aktuelle Schlagzeilen
Ausstellung zum Erntedankfest‭ ‬am‭ ‬26.â... Heimatverein Großsteinberg e.V.

Auch diesmal wird der Heimatverein Großsteinberg das alljährliche Erntedankfest mit einer speziellen Ausstellung bereichern‭ ‬-‭ ‬Thema:‭ "‬Alte Koch-‭ ‬und Backbücher sowie das originale Geschirr dazu‭"‬.
Die zum Reformationsfest organisierte‭ ‬Bibelausstellung hat uns gezeigt,‭ ‬dass in‭ ‬unserem Dorf‭ (‬und darüber hinaus‭) ‬ein großes Potenzial an historischen Exponaten‭ ‬schlummert.‭ ‬Deshalb bitten wir diesmal unsere Einwohner wieder um Mithilfe.‭ ‬Leihen Sie uns ihre von Oma überkommenen Koch-‭ ‬und‭ ‬Backbücher und,‭ ‬wenn Sie haben,‭ ‬das‭ "‬alte‭" ‬Geschirr dazu.‭

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‬Nach der Ausstellung erhalten Sie alles unversehrt zurück.‭ ‬Bitte bringen Sie uns ihre‭ "‬Schätze‭" ‬in die Heimatstube.‭ ‬Am‭ ‬17.‭ ‬September sind wir von‭ ‬16:00‭ ‬-‭ ‬18:00‭ ‬Uhr und am‭ ‬18.‭ ‬September von‭ ‬10:00‭ ‬-‭ ‬12:00‭ ‬Uhr vor Ort.‭ ‬Vielleicht finden Sie während der Ausstellung auch noch das eine oder andere Rezept,‭ ‬das Ihnen gefällt.‭ ‬Dann hat sich die Mühe doppelt gelohnt.

Wir zählen auf Sie und sagen schon mal danke

Leipziger Wandergruppe zu Besuch Heimatverein Großsteinberg e.V.

Dieser Tage meldete sich eine Frau Penndorf vom Leipziger Wanderverein "Elsteraue" beim "Heimatverein Großsteinberg" und bat darum, auf einer der nächsten Wanderungen das Heimathaus und die Kirche besichtigen zu können. Christa Blume vom Vorstand setzte sich mit Ortschronist Rolf Langhof in Verbindung, der sich sofort bereit fand, die Führung zu übernehmen. Als Termin war Sonnabend, der 31. Juli 2010, vorgesehen.
Bei schönem Wetter kamen die Wanderer pünktlich 10:00 Uhr in Großsteinberg an. Sie waren mit dem Zug bis Naunhof gefahren und hatten dort ihre Wanderung begonnen.
Langhof nahm die 12 Damen und einen Herrn im bildlichen Sinne bei der Hand und führte sie rund eine Dreiviertelstunde lang zurück in die Geschichte des Dorfes, der "Alten Schule" und der Kirche - Besichtigung inklusive. Die Wandersleute folgten ihm gern.
Schließlich bedankten sie sich, rasteten noch ein wenig und machten sich weiter auf den Weg, der sie über den Windmühlenberg am Seerosenteich vorbei nach Klinga und dann weiter zum Grillensee führen sollte. Von dort aus wollen sie dann wieder zurück nach Leipzig.

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Fotos: Christa Blume

Ballonfahrer am Abendhimmel Steynberc

Wer am gestrigen Freitagabend einen freien Blick in Richtung Lindhardt hatte, konnte einen herrlichen Sonnenuntergang beobachten. Diese friedliche Abendstimmung erhielt ihren besonderen Reiz durch eine Reihe von Ballons, die im Süden von Leipzig aufgestiegen waren und durch eine leichte Luftströmung still und friedlich bis in unsere Region getragen wurden. Bis zu sechzehn Stück waren gleichzeitig zu zählen.
Dem Vernehmen nach kamen mehrere vor Pomßen zur Landung.
Wie man der LVZ und anderen Nachrichten entnehmen konnte, findet an diesem Wochenende wieder die Ballon-Fiesta im Südraum von Leipzig statt.

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         Das Bild von der Landung wurde uns von Jens Langhof zur Verfügung gestellt

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Neuer Sendemast für E-Plus Steynberc

Im Auftrag des Mobilfunk-Betreibers E-Plus wird auf dem Gelände der ehemaligen Gasstation in Pomßen ein Sendemast errichtet. In diesen Tagen stellen die Monteure den Mast auf. Anschließend installieren die Techniker die Sendeeinrichtungen. Danach wird die Station in Betrieb gehen.

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Mittwoch war Gulaschtag Heimatverein Großsteinberg e.V.

Zu seiner Gründung hatte sich der Heimatverein viel vorgenommen. Die ganz große Herausforderung war die Organisation, Vorbereitung und Durchführung der 700-Jahrfeier, die unmittelbar vor der Tür stand. Das Dorfleben sollte spürbar bereichert werden. Das Vereinsleben sollte organisiert und sukzessive aufgebaut werden. Das war mit den anfangs rund 20 Mitgliedern einfach nicht zu schaffen, zumal ja die Sanierung und Einrichtung der Alten Schule zum Heimathaus auch jede Menge Kraft gekostet hat. Doch der Verein ist gewachsen. Wir sind inzwischen immerhin 28 Mitglieder. Die Veranstaltungen für das Dorf und seine Gäste, nämlich die Frühjahrswanderung, das Frühlingsfest, das Erntedank- und das Glühweinfest sind zur festen Einrichtung und bei den Veranstaltern zur Routine geworden.
Da kam natürlich der Wunsch auf, auch ein richtiges Vereinsleben zu gestalten und einzurichten. Dabei ist den Mitgliedern nicht an großen Fahrten und Veranstaltungen gelegen, sondern eben auch an Zusammenkünften, die mit wenig Mitteln organisiert werden können.
So trafen wir uns unlängst auf der Kegelbahn (siehe Artikel auf diesen Seiten) und am Mittwoch auf dem Hof am Heimathaus zum Ungarischen Kesselgulasch-Essen. Rasch waren ein paar Tische und Bänke aufgestellt. Ebenso rasch waren die Tische eingedeckt. Und als es 17.00 Uhr losgehen sollte, waren auch alle, die konnten, anwesend.
Günter Pfarr, der sich zum Spezialisten für dieses rustikale Essen entwickelt hat, war bereits mit seinem Grill und den notwendigen Zutaten vor Ort. Schließlich gab es keinen vorgekochten und nur noch aufgewärmten Gulasch. Günter bereitete das Essen an Ort und Stelle zu, und jeder konnte ihm dabei über die Schulter schauen. Gegen 18.00 Uhr war es dann soweit. Der große Schmaus konnte beginnen. In original ungarischen Henkeltöpfchen wurden die Portionen verteilt. Selbst eingelegte Gurken vervollständigten das Mahl. Günter Pfarr hatte auch noch für verschiedene Sorten Brot gesorgt (diesmal nicht aus dem eigenen Ofen), und, sobald der Gulasch ein wenig abgekühlt war, ging das Schlemmen so richtig los.
Die Eine schnappte ob der scharfen, typisch ungarischen Gewürze nach Luft, der Andere würzte noch nach. So unterschiedlich sind eben Geschmäcker.
Aus den Beständen des Vereins gab es die nötigen Getränke: Bier, Wein, Jägermeister und Alkoholfreies. Erst einmal war Ruhe an der Tafel, doch dann konnte sich Günter vor Lob kaum retten. Bis nach 20.00 Uhr saß die Truppe noch beisammen. Uralte Storys wurden wieder ausgegraben. Manch vergessen geglaubtes kam wieder in Erinnerung. Als man sich dann gegen 20.30 Uhr voneinander verabschiedete, waren alle bester Stimmung.
So gibt es bereits Ideen für weitere gemeinsame Unternehmungen hier in der Region und ohne großen Aufwand.

Vielleicht ist das für den einen oder anderen Außenstehenden Anreiz genug, beim Heimatverein mitzutun.

Wenn Sie Bilder dazu sehen möchten, gehen Sie im Menü links auf Bilder oder klicken Sie hier.

In unserem Hause geht es voran Heimatverein Großsteinberg e.V.

Nachdem nun schon einige Räume saniert und renoviert wurden, sind die unermüdlichen und beinahe auf allen Gebieten begabten "Handwerker" des Vereins dabei, die Küche der ehemaligen Arnhold-Wohnung auf Vordermann zu bringen. Mit Mitteln des Trockenbaus wurden die Wände saniert. Die Klempnerarbeiten sind, soweit es bisher möglich ist, fertig. Zurzeit kommen Fliesen an die Wand.

Immer mit dabei Josef Hirth, Wolfgang Calov und Jochen Künne. Letzteren hielt heute allerdings eine Havarie im eigenen Haus in Atem. Durch beispielsweise Dieter Schönfeld und andere erhalten sie hin und wider Unterstützung. Selbst die Frauen sind auf der Baustelle zu finden, wenn z. B., wie in den letzten Tagen geschehen, alte Tapete von der Wand entfernt werden muss. Einziges Problem ist allerdings immer wieder das notwendige Geld. Doch mit Hilfe von Sponsoren, Fördermitteln, Mitteln von der Gemeinde und eigenem Geld ging es immer wieder weiter.

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Heimatverein schiebt ruhige Kugel Heimatverein Großsteinberg e.V.

Am Mittwoch, dem 7. Juli, trafen sich Mitglieder des Heimatvereins auf der Kegelbahn des Kegelsportvereins in Großsteinberg. Es war von einigen der Wunsch geäußert worden, doch mal gemeinsam und ohne jeden Streß einige Kugeln zu schieben und sich dabei über Gott und die Welt zu unterhalten. Klaus Mann von den Keggelsportlern fand sich bereit, die Heimatfreunde zu betreuen. Dafür vielen Dank. Die Bahn wurde für zwei Stunden gemietet und es zeigten die zwölf Laienkegler, was sie so drauf haben. Konnte man sich nicht so oft über "Neunen" freuen, lachte man um so mehr über "Ratten". Die gab es häufiger. Doch sooo schlecht waren eigentlich alle nicht.

Dennoch hat so mancher gestaunt, was Kegeln für eine Kraftanstrengung bedeutet. Die zwei Stunden waren flugs vorbei. Die allgemeine Meinung: Das war ein schöner Nachmittag und das machmer mal wieder.

Bilder finden Sie links im Menü unter "Bilder", oder Sie klicken hier.

 

In Großsteinberg geht man in die Luft Steynberc

Der EisenbahnFreundesKreis Westsachsen Böhlen/Großsteinberg hatte für den 1. Mai 2010 Ballonfahrten geplant. Als Startplatz war ein Stück Feld oder Wiese an der Zufahrt zur Hohen Straße gleich hinter Polters vorgesehen. Interessenten gab es genügend, und eigentlich hätte es losgehen können, wenn da nicht eine Wetterwarnung alles zunichte gemacht hätte. Doch aufgehoben ist nicht aufgeschoben. So sprachen Reinfried Polter und seine Mannen mit Tino Richert, dem Chef des Ballonteams Luft & Liebe und vereinbarten, dass die Fahrten nachgeholt würden. Eine davon fand nun gestern statt. Gegen 19.00 Uhr rückte das Team an. Korb, Brenner und Ballon und alles, was sonst noch dazu gehört, wurden startklar gemacht. Die Mitfahrerinnen schauten interessiert zu. Mit Ria Tischer, Jutta Müller und Conny Polter aus Großsteinberg sowie Janin Torke aus Pomßen ergab das eine reine Damenmannschaft. Der erfahrene Pilot Tino Richert nahm es mit der Einweisung sehr genau. Seine Helferinnen und Helfer entrollten inzwischen die Hülle. Zuerst mittels Ventilator und umgebender Luft, später mit dem Gasbrenner, erhielt der Ballon seine allseits bekannte Gestalt und richtete den Korb für die Mitfahrer auf. Jutta Müller auf die entsprechende Frage: "Naja, Angstgefühle habe ich nicht, aber gespannt bin ich schon." Jetzt wurde es auch ernst, den es ging ans Einsteigen. Tino Richert gab noch einmal im echten Wortsinn Gas. Der Ballon hob ab. Ein zurück gab es nicht mehr. Die Fahrt hatte begonnen - ein imposantes Schauspiel, wie er nach und nach immer kleiner wurde und in der Abensonne verschwand. Da kamen Erinnerungen an längst vergessene Westernfilme auf.

Wie im Nachhinein von Conny Polter zu erfahren war, verlief die Fahrstrecke von Großsteinberg über Pomßen, Belgershain, Köhra, Threna bis nach Fuchshain. Dort wurden Mitfahrerinnen und Ballon von Richerts Helfern abgeholt. Für die Frauen war es ein tolles Erlebnis, erreichten sie doch immerhin eine Höhe von bis zu 1.130 m.

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Wetterrückschau Steynberc

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Die Wetteraufzeichnungen von Elvira Zupan stehen wieder zur Verfügung.

Für Mai 2010 hat sie zu vermelden, dass der gesamte Niederschlag 101,09 l/m² betrug. Im Durchschnitt lagen die Temperaturen zu tief.

Der Monat Juni dagegen war mit 9,8 l/m² zu trocken. Auch im Juni hatten wir bis fast in die letzten Tage zu niedrige Temperaturen.

Dem Saale-Unstrut-Wein auf der Spur Heimatverein Großsteinberg e.V.

Am 29. Mai 2010 gingen die Mitglieder des Heimatvereins auf große Frühlingsfahrt. Pünktlich 8.45 startete der Bus in Richtung Naumburg.
Bei herrlichem Sonnenschein und bester Laune erreichten wir unser erstes Ziel, die Schiffsanlegestelle "Blütengrund" bei Naumburg. Das kleine Fahrgastschiff, das wir gechartert hatten, tuckerte mit uns gemächlich die idyllisch sich schlängelnde Unstrut hinauf. Wir waren begeistert vom üppigen Grün der Berghänge und den darin märchenhaft eingebetteten schmucken Villen und prächtigen Burganlagen. Nach knapp zwei Stunden legten wir bei Freiburg an und stiegen wieder in unseren Bus, der uns nach einer nicht eingeplanten langen Umleitung etwas verspätet zu dem wunderschönen Schloss "Sonnenburg" brachte, wo wir unser schmackhaftes Mittagessen einnahmen. Die Schlossherrin, die hier ein gemütliches Hotel eingerichtet hat, führte uns nach dem Mittagessen in die Außenanlage und informierte uns über die Entstehung und Entwicklung des Schlosses "Sonnenburg", das sich 261m oberhalb von Bad Sulza befindet - bis zum heutigen Tag. Nach diesem interessanten historischen Exkurs fuhren wir mit unserem Bus zum Landesweingut "Kloster Pforta", das durch seinen wohlschmeckenden Saale-Unstrut-Wein bekannt ist.
Anja, die ehemalige Weinkönigin von Freiburg und heute begeisterte Winzerin, führte uns zunächst zum Fuße des Weinbergs. Dort erklärte sie uns alle Detailes des komplizierten Weinanbaus. Wir waren verwundert, dass hier fast alle Arbeiten manuell verrichtet werden, vom Verschneiden des Rebstocks bis zur Lese der Trauben. Wir hörten Interessantes über die hier angebauten Weinsorten und deren ganz unterschiedliche Geschmacksrichtungen.
Vom Weinberg aus begaben wir uns in den Weinkeller. Wir staunten nicht schlecht über die gewaltigen Fässer, in denen zum Teil mehr als 10.000 Liter Wein reifen und gelagert werden. Moderne Filteranlagen sorgen für beste Qualität und Reinheit des Saale-Unstrut-Weines. Vom Weinkeller aus ging es direkt zum Gewölbe zur Weinverkostung. Wir lernten, wie man dem Wein so richtig auf den Geschmack kommt.
Riechen - schütteln - wieder riechen - trinken - schmecken - genießen - so ist das Ritual des Weinkenners. Anja präsentierte uns zu jeder Probe einen passenden witzigen Trinkspruch.
Mit etwas Brot und Käse zwischendurch mundeten uns die drei zu verkostenden Weinsorten außerordentlich gut. Bald zeigte der Wein seine positive Wirkung. Heiter und beschwingt stiegen wir gegen 17.30 Uhr in den Bus, der uns sicher und gut gelaunt nach Hause brachte.
Dieser wunderschöne Ausflug wird uns lange in angenehmer Erinnerung bleiben.


Text: Brigitte Tschernack
                                                                        Fotos: Christa Blume, Rolf Sperling 

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